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Die fremde Sicht der Dinge
Ö

Tiqluoql










Umweltbelastungen

Vor einigen Tagen ist ein Kinofilm angelaufen, in dem die menschgemachte Umweltverschmutzung mit einer Klimakatastrophe in Zusammenhang gebracht wird. Alles nat?rlich dramaturgisch ansprechend aufbereitet, dennoch mit einem Funken Wahrheit im Kern. Manche Menschen scheint dieser Film "wachger?ttelt" zu haben, anscheinend haben sie tats?chlich geglaubt, die Jahr(hundert)elange Verschmutzung der Umwelt durch Abfall, Abwasser und Abluft h?tte absolut keine Auswirkungen auf sie. Bisher eingeschwungene Klimasysteme ?ndern sich drastisch, Allergien nehmen ?berhand und die Menschen f?hlen sich ?berrascht.
???Ich verstehe nicht ganz, wie man sich dar?ber wundern kann. Solange ich nicht nachweisen kann, dass ein neu in die Umwelt eingebrachter Stoff wieder in altbekannte Stoffe umgewandelt werden kann, kann ich doch auch nicht davon ausgehen, dass er ?berhaupt umgewandelt wird. Selbst dann muss ich auch noch nachweisen (k?nnen), dass er auch tats?chlich in ?hnlicher Quantit?t umgewandelt wird, wie ich ihn einbringe. Beispiel Kohlendioxid: Wenn ich nicht nachpr?fe, ob ich ausreichend Gr?npflanzen habe, die es wieder in Sauerstoff r?ckwandeln, muss ich mit einem Kohlendioxidanstieg und den daraus resultierenden Konsequenzen rechnen. Punkt.
???Gleiches gilt selbstverst?ndlich auch f?r Stoffe, die ich unersetzt entferne. Beispiel Fischfang: Wenn ich sicherstellen kann, dass eine Fischpolulation gen?gend Nachwuchs erzeugt, dass sie eine Befischung ausgleichen kann, dann ist selbige m?glich. Wenn ich allerdings alle Fische fange, dann sind sie weg. Und sie kommen auch nicht wieder. Oder die L?neburger Heide: Soweit ich wei? ist sie keine Natur- sondern eine Kulturlandschaft, die vor einigen hundert Jahren entstanden ist, als die Menschen glaubten gen?gend Wald zur Verf?gung zu haben, um ihn abholzen und f?r das Sieden von Salz verfeuern zu k?nnen. Nun ist der Wald, bis auf ein paar k?mmerliche Reste, weg.
???Die Menscheit hat jedoch mittlerweile s?mtliche Landmassen des Planeten in Besitz genommen und d?rfte an zahlreichen Beispielen festgestellt haben, dass nichts unbegrenzt ist. Selbst Sonnenenergie nicht, obwohl die Vorr?te von Kohle und ?l dagegen ein Witz sind. Es ist mir daher schwer begreiflich wieviel Aufwand und Geld in Unternehmungen gesteckt wird, die ausschlie?lich dem Sichern dieser Rohstoffquellen oder deren besserer Ausbeutung dienen. Ich werde das wohl leider wieder unter der Rubrik "So sind Menschen eben" verbuchen m?ssen; gerne h?tte ich das begriffen.
29.5.04 15:17


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